Von der Eichel bis zum Fass

Angehende Jungsommeliers der Tourismusschulen Weyer zu Besuch bei Fassbinder Stockinger

In die Welt der Weinfässer wurden die Schülerinnen und Schüler der Tourismusschulen Weyer während eines Besuchs der Fassbinderei Stockinger eingeführt. Dort erfuhren sie den gesamten Weg, von der kleinen Eichel bis zum großen Fass.

Holz beeinflusst den Geschmack des Weines positiv mit seinen Röstaromen Kaffee und Kakao. Es gibt dem Wein Süße nach Vanille und Karamel und macht ihn geschmeidiger und runder. Dabei spielt das Toasting, das Ausbrennen der Fässer eine wichtige Rolle.

Aber bevor es soweit kommt, vergehen einige Jahrhunderte. Es heißt, fünf Generationen müssen einen Wald pflegen, bevor ein Baum die nötige Stärke erreicht hat.

Die Eichen sind 180 bis 250 Jahre alt, und nachdem die Rohbretter zu Kurzbrettern weiterverarbeitet werden, trocknen die Rohlinge zwei bis sieben, ja sogar zehn Jahre im Freien. Feinsäuberlich in Stößen aufgeschichtet sind sie jeder Jahreszeit und Witterung ausgesetzt. Dadurch kommt es zu einer Lufttrocknung und die bitteren Gerbstoffe und Tannine werden aus dem Holz ausgewaschen. Die Weiterverarbeitung zu Fässern oder Eichenholzgärständern ist dann millimetergenaueste Handarbeit.

Nun steht einer positiven Jungsommelier-Prüfung nichts mehr im Wege!

Leroy links, der die Schülerinnen und Schüler bestens betreute
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